Das Projekt Teach2Teach widmet sich dem relativ neuen Phänomen des Rechtspopulismus in Deutschland. Im Zuge des Anwachsens von Sympathien gegenüber rechtspopulistischen Parteien und Bewegungen registrieren die Sicherheitsbehörden vermehrt Straftaten, die zwar zur „politisch motivierten Kriminalität – rechts“ zu zählen sind, die jedoch von Menschen außerhalb (herkömmlicher) rechtsextremer Szenen begangen werden.

Im Rahmen des Projekts werden zunächst gemeinsam mit ExpertInnen der Radikalisierungsprävention Radikalisierungstrends im Bereich des Rechtspopulismus systematisch beobachtet und bewertet. Darauf aufbauend werden in einem interdisziplinären Team Ideen und Ansätze erarbeitet und im Anschluss im Projektteam zu einem schlüssigen Konzept weiterentwickelt.

Um das Ziel der Radikalisierungsprävention bzw. der Umkehr von Radikalisierungsprozessen zu erreichen, sollen im Rahmen von Teach2Teach Qualifizierungs- und Workshop-Konzepte entwickelt werden, mit denen im Anschluss Fachkräfte befähigt werden, in einen professionellen Austausch mit den gefährdeten (jungen) Menschen zu treten.


Angebote

Innovations-Werkstätten

Im Rahmen des Projekts werden zweimal pro Jahr sog. Innovations-Werkstätten umgesetzt, um gemeinsam mit ExpertInnen aus Wissenschaft, Forschung und Praxis zu den Themen Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und damit zusammenhängenden Themenbereichen wie „Menschen auf der Flucht“ oder „Islamophobie“ den Forschungstand sowie die aktuellen praktischen Entwicklungen zu bewerten und darauf aufbauend Ideen für neue Ansätze im Umgang mit z. B. rechtsaffinen oder islamophoben Menschen zu entwickeln. Diese Ideen sollen in der Folge im Team zu Weiterbildungsformaten der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit weiterentwickelt werden. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Umsetzung von Präventionsansätzen im Bereich des Rechtsextremismus.

 

MultiplikatorInnen-Fortbildungen

Die Fortbildungen im Rahmen von Teach2Teach richten sich gezielt an Fachkräfte, die in ihrem beruflichen Umfeld mit Menschen zu tun haben, die sich in Bewegungen und Strömungen wie PEGIDA und AfD engagieren oder rechtspopulistische bis hin zu rechtsextreme Einstellungsmuster aufweisen. Das können Eltern sein, die an PEGIDA-Demonstrationen teilnehmen oder eine rechtsextreme Gesinnung vertreten und die gleichzeitig den Versuch unternehmen, Einfluss auf Ihre Einrichtung auszuüben oder KollegInnen, die durch (rechts-)extreme Einstellungen auffallen oder Kinder und SchülerInnen, die Gefahr laufen, sich zu radikalisieren. Im Rahmen der Fortbildungen sollen die für Ihren Berufsalltag relevanten Bewegungen, politischen Strömungen und Erscheinungsformen des Rechtspopulismus/-extremismus betrachtet und über Kennzeichen und Symbole aufgeklärt werden.

 

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Kontakt

Projekt TEACH2TEACH

Alt-Moabit 104
10559 Berlin

Tel.: 030 407 55 120
Email: teach2teach@violence-prevention-network.de

 

Projektleitung: Dennis Walkenhorst

Medienanfragen

MedienvertreterInnen wenden sich bitte an die zentrale Pressestelle:

Cornelia Lotthammer, Paul Merker

Tel.: 030 / 36 46 04 09
Email: presse[at]violence-prevention-network.de

Liebe MedienvertreterInnen, wir stehen gern für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir ohne Ausnahme keine Kontakte zu unseren KlientInnen und deren Angehörigen herstellen. 

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