Mentor*innen-Qualifizierung

Im Dialog – Arbeit mit Eltern im Werte-Konflikt

Die Mentor*innen-Qualifizierung ist berufsbegleitend konzipiert und beinhaltet bei Bedarf weiterführende Begleitung und Beratung, um das Gelernte in die Praxis zu übertragen. Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Kita, Hort und Grundschule und umfasst 5 Module à 2 Tage, inklusive (Fall-)Beratungen.

Modul I: Theoretische und praktische Grundlagen

Pädagogische Arbeit im Spannungsfeld:

  • Autorität – Radikalität – Rechtsextremismus
  • Vorurteil – Stereotyp – Diskriminierung
  • Berufsrolle – Auftrag – Institution

 

Modul II: Identität und Werte

  • Reflexion von biografischen Erfahrungen, Werten und Weltbildern
  • Praxisübungen zu Wertekonflikten im Berufsalltag
  • Sensibilisierung für wertorientiertes Arbeiten, z. B. für Leitbilder

 

Modul III: Das Fremde und das Eigene

  • Reflexion von / Umgang mit Feindbildern
  • (Pädagogische) Haltung zwischen Verständnis und Grenzziehung
  • Praxisübungen zur Stärkung der eigenen Handlungssicherheit

 

Modul IV: Im Dialog bleiben

  • Strategien zur Erhöhung von Handlungssicherheit im Wertedissens
  • Praktische Übungen zu Gesprächskultur und Rahmenbedingungen
  • Praxisbezogene Fallarbeit

 

Modul V: Abschluss und Ausblick

  • Einführung in die kollegiale Fallberatung
  • Netzwerkaufbau mit Blick in die Zukunft
  • Fazit: Was nehme ich mit? Was bleibt offen?

Ansatz

 Die Mentor*innen-Qualifizierung basiert auf einem systemisch-ressourcenorientierten Ansatz, der davon ausgeht, dass die Teilnehmenden Expert*innen für die zu entwickelnden Lösungen sind. Dementsprechend werden ihr Wissen, ihre Haltungen und Kompetenzen wertschätzend aufgegriffen und als Ausgangspunkt für die Entwicklung zu ihnen passender Beratungsinterventionen verstanden. Wesentlicher Bestandteil der Qualifizierung ist eine sorgfältige Reflexion der eigenen Berufsrolle.

 

Methoden

  • interaktive Wissensvermittlung durch Kurzvorträge, Präsentationen und unterschiedliche Medien
  • Übungen in Form von Einzel-, Partner- und Kleingruppenarbeit
  • moderierte Diskussion mit der Gesamtgruppe
  • Fallanalysen
  • Simulationsverfahren (Rollenspiele)

Anmeldung

Bitte laden Sie den Flyer herunter, füllen Sie den darin enthaltenen Anmeldebogen aus und senden Sie uns Ihre Anmeldung per Mail bis zum 14.09.2020 an early-education@violence-prevention-network.de.

Die Mentor*innen-Qualifizierung wird mit einer Teilnahmebescheinigung abgeschlossen.

Bei Bedarf gibt es die Möglichkeit für weiterführende (Fall-) Beratungen und themenspezifische Workshops.

Maximale Teilnehmer*innenzahl: 16

 Ort: Der Veranstaltungsort in Chemnitz wird noch bekannt gegeben.

Kosten: Die Teilnahme an der Mentor*innen-Qualifizierung ist kostenlos.

 Angebote und Formate werden den bestehenden Kontaktbestimmungen angepasst und ggf. auf Online-Formate umgestellt.

 

Die Mentor*innen-Qualifizierung findet im Rahmen des Projekts Early Education – Demokratieförderung und Antidiskriminierung in der Transitionsphase statt. Early Education ist ein Kooperationsprojekt von Violence Prevention Network und der TU Chemnitz, Huckepack Kinderförderung e. V.

Kontakt

Violence Prevention Network
Projekt Early Education
Langhansstraße 146
13086 Berlin

030 288 52 746
Downloads:
Flyer Early Education – Qualifizierung 2020
Flyer Early Education – Qualifizierung 2020
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Early Education ist ein Kooperationsprojekt von Violence Prevention Network mit der TU Chemnitz/Huckepack e. V.
Das Projekt Early Education wird gefördert im Rahmen des Programms „Weltoffenes Sachsen“ und kofinanziert vom Lokalen Aktionsplan Chemnitz.