EMMA

Evaluation und Mentoring von Multi-Agency-Ansätzen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland

EMMA ist ein Gemeinschaftsprojekt der Vereinigung für flämische Städte und Gemeinden (VVSG) und der Universität Gent in Belgien, Radar Advies in den Niederlanden und Violence Prevention Network in Deutschland. EMMA steht für „Evaluation and Mentoring of the Multi-Agency Approach to Violent Radicalisation“.

Multi-Agency-Strukturen und -Arbeitsprozesse basieren auf dem professionellen Zusammenspiel zivilgesellschaftlicher und staatlicher Stellen, sie können maßgeblich eine frühzeitige und effektive Identifizierung gefährdeter Personen bewirken, den Informationsaustausch zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Stellen verbessern sowie eine gemeinsame Entscheidungsfindung und die Einleitung koordinierender Maßnahmen erleichtern.

Bauwerk Atomium in Brüssel
©fotolia.com/Andrea Seemann

In dem zweijährigen Projekt wird eine Studie zur Kooperation staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteur*innen im Rahmen der Radikalisierungsprävention durchgeführt. Auf Basis von Interviews und Fokusgruppengesprächen mit Vertreter*innen aus Multi-Agency Strukturen aus drei bis sechs deutschen Städten werden Multi-Agency Ansätze ausgewertet und die jeweiligen Städte durch Mentoring begleitet.

Ziel des Projekts ist es, ein Austauschformat zwischen verschiedenen lokalen Akteur*innen sowohl innerhalb von Deutschland als auch auf europäischer Ebene zwischen Deutschland, den Niederlanden und Belgien zu entwickeln, um im Kontext „gewaltbereiter Radikalisierung“ voneinander zu lernen und die jeweiligen lokalen Kooperationsstrukturen zu verbessern. Violence Prevention Network ist für die Identifizierung, Betreuung und Vernetzung der lokalen Kooperationsstrukturen in Deutschland zuständig. Begleitet werden soll die Studie durch ein internationales Steering Committee.

Kontakt

Violence Prevention Network e. V.
Alt-Reinickendorf 25
13407 Berlin

+49 30 40 755 122