Den Extremismus entzaubern

Präventive politische Bildungsarbeit mit jungen Menschen

Das Modellprojekt „Den Extremismus entzaubern“ stellt eine Antwort auf den wachsenden Bedarf dar, dem Phänomen des religiös begründeten Extremismus in Hessen durch präventive politische Bildungsarbeit zu begegnen. Ziel ist die Aufklärung über Extremismus und Rekrutierungsstrategien sowie die Erarbeitung von Handlungsstrategien für Jugendliche bei Anzeichen einer Radikalisierung in der Gleichaltrigengruppe.

Weitere Ziele sind, das Phänomen Dschihadismus zu entzaubern und die Distanzfähigkeit von Jugendlichen zum Extremismus zu erhöhen. Durch eine Reihe von Maßnahmen, die auf den jeweiligen Kontext der Institution zugeschnitten werden, stehen die jungen Menschen den Rekrutierungsbemühungen der Szene nicht länger ohnmächtig, sondern kritisch gegenüber.

Die Grenzen der Handlungsfähigkeit von Freund*innen, Lehrer*innen sowie dem sozialen Umfeld eines/r möglicherweise Radikalisierten werden thematisiert und auf die jederzeit erreichbaren Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle Hessen wird verwiesen. Sie können in erkennbaren Einzelfällen, die einer intensiveren Unterstützung bedürfen, umgehend tätig werden.

Um eine Nachhaltigkeit der präventiven Bildungs- und Veränderungsprozesse zu gewährleisten, wird neben den Maßnahmen für junge Menschen in den Bereichen Schule und Jugendhilfe eine Qualifizierung von Multiplikator*innen und Mitarbeiter*innen in den betroffenen Institutionen angestrebt.

Weitere Informationen:
Kontakt

BERATUNGSSTELLE Hessen

Leipziger Straße 67
60487 Frankfurt am Main

069 138 22 686
06926918729
Downloads:
Broschüre Extremismus entzaubern DE
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Flyer Extremismus Entzaubern 2018 DE
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Flyer Demystify Extremism EN
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Flyer Extremismus Entzaubern TR
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Flyer Extremismus Entzaubern AR
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Das Projekt „Den Extremismus entzaubern“ wird von der Beratungsstelle Hessen durchgeführt. Sie ist Bestandteil des Hessischen Präventionsnetzwerks gegen Salafismus. Das Projekt wird finanziert durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.