Thüringen

Zentrum Deradikalisierung im Thüringer Strafvollzug

Das Zentrum Deradikalisierung im Thüringer Strafvollzug wird als ein landesweites Präventions- und Deradikalisierungsangebot in den Phänomenbereichen Rechtsextremismus und Islamismus entwickelt und aufgebaut. Das Projekt richtet sich vor allem an gefährdete und bereits radikalisierte Personen im Kontext Strafvollzug, Übergangsmanagement und Bewährungshilfe. Dabei werden sowohl beteiligtes Fachpersonal als auch Angehörige in den Hilfeprozess einbezogen und mit separaten Angeboten gestärkt.  

Angebotsspektrum in den Bereichen Justizvollzug und Bewährungshilfe:

  • Clearingstelle mit Beratungsangeboten für gefährdete und radikalisierte Personen und/ oder Coaching von Fachpersonal, sowie Einbeziehung und Unterstützung des sozialen Umfelds
  • Workshops zur politischen Bildung für gefährdete Personen in Haft
  • Gruppenangebote für gefährdete Personen in Haft
  • Fortbildungen für Fachpersonal im Bereich Justizvollzug und Bewährungshilfen

Ziele

Übergeordnetes Ziel ist die Vermeidung einer weiteren Radikalisierung gefährdeter junger Menschen in Haft sowie nach Haftentlassung sein. Distanzierungs- und Deradikalisierungsprozesse werden eingeleitet und Ausstiege aus radikalen Szenen gefördert. Dabei wird der Übergang von der Haft zur Bewährungshilfe begleitet.  

Das Zentrum Deradikalisierung im Thüringer Strafvollzug versteht sich als zentrale Anlaufstelle für Angehörige gefährdeter und radikalisierter Personen sowie für Fachpersonal im Arbeitsfeld Strafvollzug und Bewährungshilfe landesweit. Das Zentrum Deradikalisierung im Thüringer Strafvollzug wird im Trägerverbund von Drudel 11 e. V. und Violence Prevention Network e. V. umgesetzt.

 

Kontakt

Deradikalisierung im Strafvollzug

Alt-Moabit 73
10555 Berlin

030 91 70 54 64
Kontakt Kooperationspartner

Drudel 11 e. V.

Zentrum Deradikalisierung im Thüringer Strafvollzug
Schleidenstraße 19
07745 Jena

03641/ 357805