Pädagogische Mitarbeit (m/w/d) „Radikalisierungsprävention” P035

Wir bieten – vorbehaltlich der Bewilligung der Mittel – zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Unterstützung unseres Teams der Beratungsstelle Berlin eine befristete Stelle.

Vergütung analog TVÖD EG 11, 39 Stunden/Woche, Einsatzort und Büro: Berlin

 

Aufgaben:

  • Konzipieren und Umsetzen von Präventionsworkshops (in Schule und Jugendhilfe)
  • Kontaktaufnahme mit der Zielgruppe durch aufsuchende Arbeit (lebensweltlicher Zugang)
  • Pflege und Erweiterung eines Netzwerkes von Kooperationspartner*innen

 

Anforderungen 1: Arbeitserfahrungen und Fachwissen

  • Akademischer Abschluss: Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften, Psychologie, Islamische Theologie (oder vergleichbare Qualifikation)
  • Fundierte Kenntnisse in den Themenbereichen Islam und muslimische Glaubenspraxis, Islamfeindlichkeit und (Anti-)Diskriminierung sowie religiös begründeter Extremismus und Radikalisierungsprozesse
  • Fachwissen bzgl. aktueller Entwicklungen und Strömungen im Bereich des islamistischen Extremismus in Berlin und in Deutschland
  • Berufserfahrungen (haupt- oder ehrenamtlich) in der Beratung und Begleitung von jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen
  • Berufserfahrungen und Fachkenntnisse in Methoden und Ansätzen der Deradikalisierungs- und Distanzierungsberatung (Phänomenbereich islamistischer Extremismus) sind von Vorteil
  • Berufserfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen sind von Vorteil
  • Idealerweise regionale Kenntnisse über muslimische Gemeinden und Organisationen und die spezifischen Herausforderungen im Berliner Kontext

 

Anforderungen 2: Persönlichkeit und Skills

  • Hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Verlässlichkeit, Authentizität, Empathie, interkultureller Kompetenz und Konfliktfähigkeit
  • Besonders verantwortungsvolles Handeln in komplexen und schwierigen Situationen
  • Freundlichkeit und Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Engagement
  • Bereitschaft zum Reisen innerhalb von Berlin (ÖPNV und KFZ)
  • Softwarekenntnisse (sichere Kenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation)
  • Idealerweise Sprachkenntnisse in einer oder mehreren der folgenden Sprachen: Arabisch, Dari, Farsi, Paschtu, Russisch, Türkisch, Kurdisch
  • Hohe Sensibilität im Umgang mit Menschen, die Flucht- und/oder Migrationserfahrung haben, sowie mit Personen, die von Rassismus betroffen sin

 

Wir bieten:

  • Ein multiprofessionelles Team
  • Mitwirkung in einem gesellschaftlich relevanten Themenfeld
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Supervision
  • Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Ein Büro in Berlin
  • Ein internationales Netzwerk
  • Diensthandy und -notebook
  • 30 Tage Erholungsurlaub

 

Überzeugt? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung – inkl. CV (plus Motivationsschreiben mit Fokus auf für den Tätigkeitsbereich relevanten Arbeitserfahrungen) und polizeilichem Führungszeugnis (kann nachgereicht werden) – per Email bis spätestens 31. Januar 2022. Bitte senden Sie diese an bewerbung[at]violence-prevention-network.de, mit Nennung der Referenznummer P035 im Betreff.

 

Aktualisert am 13. Januar 2022