Mid-Term Expert*in (m/w/d) „Consultancy and Training in P/CVE“ W012

Im Rahmen der internationalen Arbeit bringt Violence Prevention Network Erfahrungen aus der Praxis in verschiedene internationale Netzwerke, Organisationen, Think Tanks und Forschungsinstitute ein und hat eine Reihe von Institutionen sowie Regierungen bei der Entwicklung nationaler oder regionaler Strategien für PVE und CVE beraten. Violence Prevention Network ist Teil des Radicalisation Awareness Networks (RAN) der Europäischen Kommission seit dessen Gründung im Jahre 2011 und seit 2020 Teil des RAN Practitioners Management Konsortiums. Innerhalb von RAN Practitioners unterstützen wir den europaweiten Austausch von Wissen und Erfahrung zwischen 6.000 Praktiker*innen im Bereich Preventing and Countering Violent Extremism (P/CVE).

Für unsere internationale Arbeit mit Schwerpunkt RAN Practitioners, suchen wir ab sofort eine*n Mid-Term Expert*in (m/w/d) „Consultancy and Training in P/CVE”, Teilzeit (20 Stunden, ggf. Möglichkeit zur Stundenerhöhung), monatliche Geschäftsreisen innerhalb Europas. Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2022 befristet mit der Möglichkeit, den Vertrag ggf. bis Ende 2023 zu verlängern.

 

Aufgaben:

  • Planen und Durchführen von RAN Practitioners Arbeitsgruppentreffen, Workshops, Seminaren, Veranstaltungen und Trainings
  • Betreuen von RAN Practitioners Arbeitsgruppen zu Schlüsselthemen aus dem Arbeitsbereich
  • Pflegen und Aktualisieren der RAN Sammlung von inspirierenden Praktiken (RAN Collection of Inspiring Practices), Koordination mit den jeweiligen Praxis Owners
  • Erstellen und Bearbeiten von Skripten für verschiedene RAN Practitioners Veröffentlichungsformate
  • Management der Erstellung von spezialisierten Veröffentlichungen für RAN Practitioners
  • Unterstützung des Project Management Teams bei der Entwicklung und Durchführung von weiteren internationalen Projekten im Bereich P/CVE
  • Vorbereitung und Durchführung von professionellen Debatten im Themenbereich

 

Anforderungen:

  • Akademischer Abschluss auf Masterniveau in relevantem Fachgebiet (bspw. Sozialwissenschaften, Soziologie, Politikwissenschaften, Regionalwissenschaften, Friedens-und Konfliktforschung, Internationale Beziehungen, ggf. Philosophie etc.) oder vergleichbarer Abschluss
  • Arbeitserfahrung von mindestens sechs Jahren im Bereich von P/CVE (inkl. z. B. Primärprävention in der Jugendarbeit, soziale Arbeit, Erfahrung im Bereich politische Bildung, Antirassistische Arbeit, Demokratieförderung, Forschungsarbeit zu Populismus und Terrorismus oder verwandte Felder, Arbeit im Gefängnis o. ä.), (De-)Radikalisierung und Extremismus
  • Ausgeprägte Projektmanagement- und Kommunikationsfähigkeiten sowie eine pragmatische, proaktive und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • Expertise im Bereich Radikalisierungsprävention und Deradikalisierung, z. B. verwandte Forschung, Arbeit bei einschlägigen NGOs, ggf. parlamentarische Arbeit o. ä.
  • Hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Authentizität, Empathie sowie interkultureller Kompetenz und Konfliktfähigkeit
  • Arbeitsfähigkeit in einer dynamischen Umgebung und unter Zeitdruck
  • Bereitschaft zu internationalem Reisen
  • Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten (Verfassen und Bearbeiten von wissenschaftlichen Texten)
  • Fließend Englisch und Deutsch: sichere Ausdrucksweise mündlich und schriftlich (Französisch ist von Vorteil)
  • Software-Kenntnisse (umfassende Kenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Powerpoint, Teams, Zoom, WebEx)

 

Wir bieten:

  • Ein multiprofessionelles Team
  • Mitwirkung in einem gesellschaftlich relevanten Themenfeld
  • Zugang zu europaweiten Netzwerken von Expert*innen und Praktiker*innen im Bereich P/CVE
  • Flexible Arbeitsbedingungen
  • Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Ein internationales Arbeitsfeld
  • 30 Tage Erholungsurlaub (bei Vollzeitstelle)
  • Überstundenausgleich
  • Jahressonderzahlungen
  • Firmenhandy
  • Kombination aus Büro- und Homeoffice-Tätigkeit

Überzeugt? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung – inklusive 1.) Anschreiben und detailliertem Lebenslauf, 2.) polizeilichem Führungszeugnis (kann nachgereicht werden), 3.) einem analytischen Paper (5 bis max. 15 Seiten) zum Themenfeld Radikalisierung und 4.) Ihren Gehaltsvorstellungen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 15. September 2022 an bewerbung@violence-prevention-network.de, mit Nennung der Referenznummer W012 im Betreff.

 

Veröffentlicht am 8. August 2022