Pädagogische Mitarbeit (m/w/d) „Intervention, Beratung und Fortbildung“ im Phänomenbereich Rechtsextremismus P047

Ab dem 1. Juli 2022 bieten wir für die Unterstützung unseres „Fachbereichs Rechtsextremismus“ eine befristete Stelle (vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung; Entfristung nach zwei Jahren ggf. möglich):

Vergütung analog TVÖD EG 11, 39 Stunden/Woche (auch 19,5h möglich), Arbeitsort: (überwiegend) Sachsen

 

Aufgaben

  • Beratung von und Trainings mit Radikalisierungsgefährdeten und Radikalisierten in Einzel- und Gruppensettings (überwiegend im Strafvollzug)
  • Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit
  • Erarbeiten und Umsetzen von kreativen Fortbildungen und Workshops (offline und online) für verschiedene Zielgruppen, hauptsächlich für (Fach-)Dienste der Justiz und der Bewährungshilfe (Die Fortbildungen umfassen sowohl Informationen über den Phänomenbereich Rechtsextremismus in seinen verschiedenen Spielarten als auch die Reflexion der eigenen Berufsrolle und den sich daraus ergebenden professionellen Handlungsstrategien.)
  • Beratung von Angehörigen, Unterstützungspersonen und Institutionen
  • Pflege eines Netzwerkes von Kooperationspartner*innen
  • Mitarbeit in diversen Gremien

 

Anforderungen

  • Akademischer Abschluss in den Sozial- und/oder Geisteswissenschaften, vorzugsweise (Sozial-)Pädagogik oder Erziehungswissenschaften
  • Kenntnisse zu Radikalisierungsprozessen
  • Erfahrungen in der Beratung von Menschen in schwierigen Lebenslagen
  • Idealerweise Fachkenntnisse und Berufserfahrung in Methoden und Ansätzen der Deradikalisierung (Phänomenbereich Rechtsextremismus)
  • Idealerweise Berufserfahrung mit der Zielgruppe rechtsextrem radikalisierter Menschen (auch Erwachsenen)
  • Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung, sowohl off- als auch online
  • Fachwissen bzgl. aktueller Entwicklungen und Strömungen im Bereich des Rechtsextremismus und Rechtpopulismus in Deutschland, insb. Sachsen
  • Hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Verlässlichkeit, Authentizität, Empathie, interkultureller Kompetenz und Konfliktfähigkeit
  • Besonders verantwortungsvolles Handeln in komplexen und schwierigen Situationen
  • Fähigkeit zur sicheren Präsentation des Projektes in Wort und Schrift in deutscher und ggf. in englischer Sprache
  • Softwarekenntnisse (sichere Kenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation)
  • Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Engagement, Flexibilität
  • Bereitschaft zum Reisen innerhalb der Bundesländer Berlin, Brandenburg und Sachsen
  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge
  • Idealerweise Führerschein Klasse B

 

Wir bieten

  • Ein multiprofessionelles Team
  • Mitwirkung in einem gesellschaftlich relevanten Themenfeld
  • Qualifizierung, Weiterbildung und Supervision
  • Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Organisation
  • Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Diensthandy und -notebook
  • 30 Tage Erholungsurlaub

 

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung – inkl. CV und polizeilichem Führungszeugnis (kann nachgereicht werden) – per Email. Bitte senden Sie diese an bewerbung[at]violence-prevention-network.de, mit Nennung der Referenznummer P047 im Betreff. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2022.

 

Veröffentlicht am 11. April 2022.