Projektkoordination (m/w/d) Kompetenznetzwerk „Islamistischer Extremismus“ W013

Ein besonderes Anliegen ist uns die bessere Vernetzung von Wissenschaft und Praxis, um Erkenntnisse für die Weiterentwicklung nachhaltiger Ansätze der Extremismusprävention bestmöglich zu nutzen. Im Rahmen des Projekts Kompetenznetzwerk „Islamistischer Extremismus“ (Bundesprogramm „Demokratie leben!“) ist es daher unsere Aufgabe, in regelmäßigen Abständen Trends und Bedarfe der sekundären und tertiären Extremismusprävention bei staatlichen und nichtstaatlichen Trägern im Feld zu erfassen, um Schlussfolgerungen für zukünftige Maßnahmen und Ansätze zu entwickeln.

Wir bieten im Rahmen des Projekts ab dem 1. Oktober 2022 für die Unterstützung unserer wissenschaftlichen Abteilung eine bis zum 31.10.2023 befristete Stelle als Elternzeitvertretung.

Vergütung analog TVÖD Bund EG 12; 30 Stunden/Woche, Arbeitsort: Berlin

 

Aufgaben:

  • Koordination der o. g. Projekte in Zusammenarbeit mit der Bereichsleitung
  • Monitoring und Controlling in Bezug auf die umzusetzenden Meilensteine
  • Eigenverantwortliches Verfassen von Sachstands- und Sachberichten
  • Mitwirken an thematischen Fachdebatten, Fachtagen und Präsentationen zu prioritären Themen in Kooperation mit den Verbundpartner*innen
  • Konzeption und Umsetzung von Fachveranstaltungen im Kontext der Extremismusprävention und Deradikalisierungsarbeit
  • Redaktionelles Betreuen und Erstellen von Publikationen
  • Aufbau und Weiterentwicklung des Informationsangebots KN:IX plus

 

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium auf Masterniveau in einem inhaltlich einschlägigen Fachgebiet (z. B. Soziologie, Politikwissenschaft oder Sozialwissenschaft)
  • Fundierte inhaltliche Kenntnisse in den Themenbereichen Radikalisierung, Deradikalisierung und islamistischer Extremismus
  • Erfahrung in der Projektsteuerung
  • Fortgeschrittene Kenntnisse und Berufserfahrung in der Anwendung qualitativer und quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung (v. a. Erstellen von Interview-Leitfäden, Interview-Durchführung und sicheres Umgehen z. B. mit MAXQDA)
  • Berufserfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten (Recherche, Aufbereitung, Verfassen wissenschaftlicher Texte)
  • Idealerweise Berufserfahrung in (inter-)nationalen Projektverbünden
  • Kenntnis der zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bereich CVE/PVE/EXIT innerhalb Deutschlands
  • Fremdsprachenkenntnisse: Englisch C 1
  • Bereitschaft zum Reisen innerhalb Deutschlands
  • Hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Verlässlichkeit, Authentizität, Empathie sowie interkultureller Kompetenz und Konfliktfähigkeit
  • Fähigkeit zur sicheren Präsentation in Wort und Schrift in deutscher und englischer Sprache für unterschiedliche Zielgruppen
  • Software-Kenntnisse (sichere Kenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Literaturverwaltung, MAXQDA)

 

Wir bieten:

  • Ein multiprofessionelles Team
  • Mitwirkung in einem gesellschaftlich relevanten Themenfeld
  • Flache Hierarchien
  • Flexible und familienfreundliche Arbeitszeitregelungen
  • 30 Tage Erholungsurlaub p. a.
  • Homeoffice-Regelungen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Supervision
  • Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Organisation
  • Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Einen bundesweiten Tätigkeitsbereich
  • Ein internationales Netzwerk

 

Überzeugt? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung, inkl. CV und polizeilichem Führungszeugnis (kann nachgereicht werden), per Email. Bitte senden Sie diese bis zum 23.09.2022 an bewerbung@violence-prevention-network.de, mit Nennung der Referenznummer W013 im Betreff.

 

Veröffentlicht am 9. September 2022