Wissenschaftliche Mitarbeit (m/w/d) „Evaluation und Qualitätssicherung in der Extremismusprävention“ W016

Ein besonderes Anliegen ist uns die bessere Vernetzung von Wissenschaft, Praxis und Politik, um Erkenntnisse für die Weiterentwicklung nachhaltiger Ansätze der Extremismusprävention bestmöglich zu nutzen. Im Rahmen eines deutschlandweiten Verbundprojektes mit verschiedenen Forschungs- und Praxisinstitutionen arbeitet Violence Prevention Network deshalb an Pilotstudien zur Evaluation in der sekundären und tertiären Extremismusprävention sowie der Entwicklung verschiedener Unterstützungsformate und -angebote mit.

Wir bieten im Rahmen dieser Projekte ab dem 1. Januar 2023 für die Mitarbeit im Fachbereich Wissenschaft eine zunächst bis zum 31. Dezember 2023 befristete Stelle.

Vergütung analog TVÖD Bund EG 12; zunächst 27 Stunden/Woche (eine Aufstockung der Wochenarbeitszeit wird angestrebt), primärer Arbeitsort: Berlin

 

Aufgaben:

  • Entwicklung und Pilotierung von multimethodischen Evaluations- und Qualitätssicherungsdesigns in der sekundären und tertiären Extremismusprävention unter Beteiligung von Praxisprojekten und in enger Kooperation mit den Verbundpartner*innen
  • Entwicklung und Pilotierung innovativer Formate für Wissensmanagement, -aufbereitung, -dissemination und praxisnaher Unterstützung in Bezug auf Evaluationsentwicklung und -umsetzung
  • Erstellung und Redaktion verschiedener Text- und Publikationsformate (z. B. Blogbeiträge, Spotlights, Reports, Handbuch etc.) in enger Kooperation mit verschiedenen Partner*innen
  • Mitwirkung an thematischen Fachdebatten, Fachtagen und Präsentationen zu prioritären Themen
  • Mitwirkung an Projektentwicklungs- und -akquiseprozessen im Spannungsfeld Wissenschaft und Praxis in der Extremismusprävention

 

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium auf Masterniveau in einem inhaltlich einschlägigen Fachgebiet (z. B. Soziologie, Politik- oder Sozialwissenschaft)
  • Kenntnisse zu den Themenbereichen Radikalisierung, Deradikalisierung und Extremismus sowie erste Kenntnisse der Landschaft und Strukturen der Extremismusprävention in Deutschland
  • Fortgeschrittene Kenntnisse der qualitativen und quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Fortgeschrittene Erfahrungen in der Erhebung, Aufbereitung und qualitativen Analyse von Daten (Erstellung von Interview-Leitfäden, Interview-Durchführung und sicherer Umgang mit Analysesoftware z. B. mit MAXQDA)
  • Erfahrung bzw. Kenntnisse im Bereich Monitoring, Evaluation und Wissensmanagement
  • Erste Berufserfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten (Recherche, Aufbereitung, Verfassen wissenschaftlicher Texte)
  • Interesse, sich schnell in neue Themenbereiche einzuarbeiten und diese mitzugestalten
  • Sehr gute mündliche und schriftliche Kenntnisse der deutschen Sprache sowie Englischkenntnisse auf C1-Niveau, inkl. sichere Präsentationsfähigkeiten
  • Bereitschaft zu Reisen innerhalb Deutschlands sowie ggf. ins Ausland
  • Hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Verlässlichkeit, Authentizität, Empathie sowie interkultureller Kompetenz und Konfliktfähigkeit
  • Softwarekenntnisse (sichere Kenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Literaturverwaltung, Datenanalyse (z. B. MAXQDA))
  • Freundlichkeit und Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Engagement

 

Darüber hinaus wünschenswert:

  • Gute Kenntnisse sowie erste Berufserfahrung in der Entwicklung von Evaluationsdesigns Berufserfahrung in (inter-)nationalen Projektverbünden
  • Kenntnisse und Praxiserfahrung mit kreativen Methoden der Prozessgestaltung (z. B. Design Thinking) und im Bereich Didaktik, politische Bildung und/oder Erwachsenenbildung bzw. Arbeit mit Multiplikator*innen (v. a. in Bezug auf Veranstaltungsformate, Gruppendiskussionen etc.)

 

Wir bieten:

  • Ein multiprofessionelles Team und internationales Netzwerk
  • Mitwirkung in einem gesellschaftlich relevanten Themenfeld und in einem herausragenden Verbund von Wissenschafts- und Praxisakteur*innen
  • Flache Hierarchien
  • Flexible und familienfreundliche Arbeitszeitregelungen, inkl. Remote-Arbeiten
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Supervision
  • Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Organisation
  • Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Einen bundesweiten Tätigkeitsbereich
  • Ein internationales Netzwerk
  • 30 Tage Erholungsurlaub (bei fünf Arbeitstagen/Woche)
  • Diensthandy und -notebook

 

Überzeugt? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung, inkl. CV und polizeilichem Führungszeugnis (kann nachgereicht werden), per Email. Die Anzeige bleibt bis zur Besetzung der Position gültig, eingehende Bewerbungen werden jedoch laufend gesichtet und wir ermutigen explizit zur Bewerbung bis zum 14. Dezember. Bitte senden Sie Ihr Anschreiben und alle relevanten Dokumente in einem PDF an bewerbung[at]violence-prevention-network.de, mit Nennung der Referenznummer W016 im Betreff.

 

Veröffentlicht am 23. November 2022