Wissenschaftliche Mitarbeit (m/w/d): Monitoring von Trends, Praxis- Evaluations- und Qualitätssicherungsbedarfen in der Extremismusprävention

Ein besonderes Anliegen ist uns die bessere Vernetzung von Wissenschaft, Praxis und Politik, um Erkenntnisse für die Weiterentwicklung nachhaltiger Ansätze der Extremismusprävention bestmöglich zu nutzen. Im Rahmen eines Verbundprojektes mit verschiedenen Forschungsinstituten wird sich Violence Prevention Network daher an einer umfassenden Studie zur Erhebung des Evaluationsbedarfs sowie zur Entwicklung von multimethodischen Evaluationsdesigns im Bereich der Extremismusprävention beteiligen. Zudem wird Violence Prevention Network im Projekt “Kompetenznetzwerk islamistischer Extremismus” im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in regelmäßigen Abständen Trends und Bedarfe der sekundären und tertiären Extremismusprävention bei staatlichen und nichtstaatlichen Trägern im Feld erfassen, um Schlussfolgerungen für zukünftige Maßnahmen zu entwickeln.

Wir bieten im Rahmen dieser Projekte ab dem 1. März 2020 für die Unterstützung der wissenschaftlichen Abteilung eine befristete Stelle:

Wissenschaftliche Mitarbeit (m/w/d): Monitoring von Trends, Praxis- Evaluations- und Qualitätssicherungsbedarfen in der Extremismusprävention W003

Vergütung analog TVÖD EG 12; 39 Stunden/Woche, Arbeitsort: Berlin

Aufgaben:

  • Monitoring der Evaluations- und Qualitätssicherungsbedarfe bei staatlichen und nichtstaatlichen Trägern von Maßnahmen der sekundären und tertiären Extremismusprävention in Kooperation mit den Verbundpartner*innen
  • Erheben und Auswerten von Bedarfen, Trends und Herausforderungen der sekundären und tertiären Prävention unter Einbezug staatlicher und nichtstaatlicher Akteure der unterschiedlichen Berufs- und Handlungsfelder in Kooperation mit den Verbundpartner*innen
  • Erstellen von Interview-Leitfäden, Design und Umsetzung von Surveys in Kooperation mit den Verbundpartner*innen
  • Durchführen der Interviews und schriftlichen Befragungen in Kooperation mit den Verbundpartner*innen
  • Erstellen und Bearbeiten von Manuskripten für unterschiedliche Publikationsformate und Forschungsberichten (z. B. Blogbeiträge, Spotlights, Reports, Handbuch etc.) in Kooperation mit den Verbundpartner*innen
  • Mitwirken an thematischen Fachdebatten, Fachtagen und Präsentationen zu prioritären Themen in Kooperation mit den Verbundpartner*innen

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium auf Masterniveau in einem inhaltlich einschlägigen Fachgebiet (z. B. Soziologie, Politikwissenschaft oder Sozialwissenschaft)
  • Fundierte inhaltliche Kenntnisse in den Themenbereichen Radikalisierung, Deradikalisierung und Extremismus
  • Fortgeschrittene Kenntnisse und mind. drei Jahre Berufserfahrung in der Anwendung qualitativer und quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung (vor allem Erstellen von Interviewleitfäden, Interviewdurchführung und sicheres Umgehen z. B. mit MAXQDA)
  • Berufserfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten (Recherche, Aufbereitung, Verfassen wissenschaftlicher Texte)
  • Idealerweise Berufserfahrung in (inter-)nationalen Projektverbünden
  • Kenntnis der zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bereich CVE/PVE/EXIT innerhalb Deutschlands
  • Fremdsprachenkenntnisse: Englisch C 1
  • Bereitschaft zu Reisen innerhalb Deutschlands
  • Hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Verlässlichkeit, Authentizität, Empathie sowie interkultureller Kompetenz und Konfliktfähigkeit
  • Fähigkeit zur sicheren Präsentation in Wort und Schrift in deutscher und englischer Sprache für unterschiedliche Zielgruppen
  • Softwarekenntnisse (sichere Kenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Literaturverwaltung, MAXQDA)
  • Freundlichkeit und Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Engagement

Wir bieten:

  • Ein multiprofessionelles Team
  • Mitwirkung in einem gesellschaftlich relevanten Themenfeld
  • Flache Hierarchien
  • Flexible und familienfreundliche Arbeitszeitregelungen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Supervision
  • Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Organisation
  • Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Einen bundesweiten Tätigkeitsbereich
  • Ein internationales Netzwerk

Überzeugt? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bis zum 25. Februar 2020, inkl. CV und polizeilichem Führungszeugnis (kann nachgereicht werden), per Email. Bitte senden Sie diese an bewerbung[at]violence-prevention-network.de, mit Nennung der Referenznummer W003 im Betreff.

Veröffentlicht am 3. Februar 2020