Wissenschaftliche Mitarbeit (m/w/d) „Phänomenbereich islamistischer Extremismus“ P024

Ein besonderes Anliegen ist uns die bessere Vernetzung von Wissenschaft und Praxis, um Erkenntnisse für die Weiterentwicklung nachhaltiger Ansätze der Extremismusprävention bestmöglich zu nutzen. Im Rahmen des Projektes „Kompetenznetzwerk islamistischer Extremismus“ (Bundesprogramm „Demokratie leben!“) ist es daher unsere Aufgabe, in regelmäßigen Abständen Trends und Bedarfe der sekundären und tertiären Extremismusprävention bei staatlichen und nichtstaatlichen Trägern im Feld zu erfassen, um Schlussfolgerungen für zukünftige Maßnahmen und Ansätze zu entwickeln. Im Projekt „Zugangswege erweitern – Professionalisierung der Fallakquise im Bereich islamistischer Extremismus“ (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) soll eine wissenschaftliche Analyse zu Hindernissen und Erfolgsfaktoren der Fallzugangswege und der Fallakquise zu einer weiteren Professionalisierung der Praxis beitragen.

 

Wir bieten im Rahmen dieser Projekte ab sofort für die Unterstützung der wissenschaftlichen Abteilung eine befristete Stelle:

Wissenschaftliche Mitarbeit (m/w/d) „Phänomenbereich islamistischer Extremismus“

Vergütung analog TVÖD Bund EG 12; 19,5 – 35 Stunden/Woche, Arbeitsort: Berlin

 

 

Aufgaben:

  • Erheben und Auswerten von Bedarfen, Trends und Herausforderungen der sekundären und tertiären Prävention unter Einbezug staatlicher und nichtstaatlicher Akteure der unterschiedlichen Berufs- und Handlungsfelder in Kooperation mit den Verbundpartner*innen
  • Erstellen und Anwenden eines Schemas zur wissenschaftlichen Analyse von Hindernissen und Erfolgsfaktoren der Zielgruppenansprache und -gewinnung im Feld der sekundären und tertiären Prävention (Phänomenbereich islamistischer Extremismus)
  • Erstellen von Interview-Leitfäden, Design und Umsetzung von Surveys in Kooperation mit den Verbundpartner*innen
  • Durchführen der Interviews und schriftlichen Befragungen in Kooperation mit den Verbundpartner*innen
  • Erstellen und Bearbeiten von Manuskripten für unterschiedliche Publikationsformate und Forschungsberichte (z. B. Blogbeiträge, Spotlights, Reports, Handbücher etc.) in Kooperation mit den Verbundpartner*innen
  • Mitwirken an thematischen Fachdebatten, Fachtagen und Präsentationen zu prioritären Themen in Kooperation mit den Verbundpartner*innen

 

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium auf Masterniveau in einem inhaltlich einschlägigen Fachgebiet (z. B. Soziologie, Politikwissenschaft oder Sozialwissenschaft)
  • Fundierte inhaltliche Kenntnisse in den Themenbereichen Radikalisierung, Deradikalisierung und islamistischer Extremismus
  • Fortgeschrittene Kenntnisse und Berufserfahrung in der Anwendung qualitativer und quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung (vor allem Erstellen von Interview-Leitfäden, Interview-Durchführung und sicheres Umgehen z. B. mit MAXQDA)
  • Berufserfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten (Recherche, Aufbereitung, Verfassen wissenschaftlicher Texte)
  • Idealerweise Berufserfahrung in (inter-)nationalen Projektverbünden
  • Kenntnis der zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bereich CVE/PVE/EXIT innerhalb Deutschlands
  • Fremdsprachenkenntnisse: Englisch C 1
  • Bereitschaft zu Reisen innerhalb Deutschlands (nach Aufhebung der Reisebeschränkungen)
  • Hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Verlässlichkeit, Authentizität, Empathie sowie interkultureller Kompetenz und Konfliktfähigkeit
  • Fähigkeit zur sicheren Präsentation in Wort und Schrift in deutscher und englischer Sprache für unterschiedliche Zielgruppen
  • Software-Kenntnisse (sichere Kenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Literaturverwaltung, MAXQDA)
  • Freundlichkeit und Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Engagement

 

Wir bieten:

  • Ein multiprofessionelles Team
  • Mitwirkung in einem gesellschaftlich relevanten Themenfeld
  • Flache Hierarchien
  • Flexible und familienfreundliche Arbeitszeitregelungen
  • 30 Tage Erholungsurlaub p.a.
  • Homeoffice-Regelungen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Supervision
  • Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Organisation
  • Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Einen bundesweiten Tätigkeitsbereich
  • Ein internationales Netzwerk

Überzeugt? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung und CV, inkl. polizeilichem Führungszeugnis (kann nachgereicht werden), bis zum 8.1.2021 per Email. Bitte senden Sie diese an bewerbung[at]violence-prevention-network.de, mit Nennung der Referenznummer P024 im Betreff.

 

Aktualisiert am 29. Dezember 2020