Erklärung zur digitalen Barrierefreiheit

 

Erklärung zur digitalen Barrierefreiheit

Allgemeine Informationen zum Webangebot

Violence Prevention Network gGmbH ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO), die seit über zwei Jahrzehnten erfolgreich in der Extremismusprävention sowie in Deradikalisierungs- und Distanzierungsprozessen arbeitet. Das Team verfügt durch die langjährige Arbeit mit rechtsextremistisch und islamistisch gefährdeten oder radikalisierten Menschen über international anerkannte Expertise im Umgang mit ideologisch motivierten Straftäterinnen.

Über 150 Mitarbeiterinnen sind aktuell (2024) in acht Bundesländern, im europäischen Ausland und in den USA tätig und decken sämtliche Facetten der Prävention und Deradikalisierung in den Bereichen Rechtsextremismus und Islamismus ab.

Neben klassischen Ansätzen werden seit 2016 auch Projekte im Online- und Social-Media-Bereich umgesetzt. Violence Prevention Network arbeitet in allen Präventionsstufen: primär, sekundär und tertiär.


Nutzung unseres Online-Angebots

Die Website bietet:

  • Umfassende Informationen über die Arbeit von Violence Prevention Network
  • Inhalte, die sich an Fachkräfte, interessierte Personen sowie potenzielle Kooperationspartner*innen und Mittelgeber*innen richten
  • Informationen zu:
  • Präventions- und Deradikalisierungsprojekten
  • Publikationen
  • Veranstaltungen
  • Beratungsangeboten
  • Materialien zum Download oder zu Ansicht
  • Die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit den verschiedenen Programmbereichen

Die Navigation erfolgt über das Hauptmenü und die Fußzeile. Zentrale Inhalte sind in der Regel mit maximal drei Klicks erreichbar.


Gültigkeit der Erklärung

Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für das unter der Domain www.violence-prevention-network.de veröffentlichte Webangebot sowie für alle zugehörigen Unterseiten und Subdomains (z. B. blog.domain.de, app.domain.de), sofern diese dem gleichen Anbieter zuzuordnen sind. Die Zuordnung erfolgt in der Regel über ein gemeinsames Impressum oder über die vertragliche und technische Verantwortung derselben Organisation.


Verantwortlich:
Violence Prevention Network gGmbH
Alt-Reinickendorf 25
13407 Berlin
post@violence-prevention-network.de
+49 30 917 05 464


Selbstverständnis

Barrierefreiheit gehört heute zur Grundausstattung moderner Websites – sie ist ein Qualitätsmerkmal, stärkt die Nutzererfahrung und sorgt für rechtliche Sicherheit. Komplette Zugänglichkeit für alle Personengruppen zu ermöglichen, entspricht unserem Selbstverständnis von digitaler Verantwortung und sozialer Teilhabe.


Unser Anspruch

Das bedeutet für uns konkret:

  • Semantisch korrektes Frontend: Saubere HTML-Strukturen, sinnvolle ARIA-Rollen, konsistente Komponentenlogik.
  • Konzeptionelle Zugänglichkeit: Fokusführung, logische Tab-Reihenfolge, Tastaturbedienung, verständliche Interaktionen.
  • Redaktionelle Klarheit: Verständliche Sprache, lesbare Typografie, beschreibende Links, Alt-Texte.
  • Barrierefreie Medien: z. B. kontrastreiche Thumbnails, ggf. Untertitel
  • Technische Assistenzfreundlichkeit: Unterstützung für prefers-reduced-motion und andere systembasierte Nutzerpräferenzen.
  • Nachhaltige Weiterentwicklung: Regelmäßige Audits, Maßnahmenpläne und kontinuierliche Pflege digitaler Zugänglichkeit.

Geltender Standard

Wir sind bemüht, unsere Website im Einklang mit folgenden gesetzlichen und normativen Grundlagen zugänglich zu machen:

  • Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0)
  • Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)
  • Richtlinie (EU) 2016/2102
  • WCAG 2.1 – angestrebt auf Konformitätsstufe AA+

Ergebnisse des Barrierefreiheits-Audits

Das Webangebot wurde im August 2025 einer umfassenden Barrierefreiheitsprüfung unterzogen. Die Überprüfung erfolgte gemäß den Anforderungen der WCAG 2.1 (Konformitätsstufe AA) sowie der gesetzlichen Anforderungen gemäß BITV 2.0, BGG und Richtlinie (EU) 2016/2102.


Erfüllungsgrad:

Die Website ist überwiegend, aber noch nicht vollumfänglich barrierefrei.


Identifizierte Barrieren:

Die Prüfung ergab unter anderem folgende Punkte:

  • Fehlende Alternativtexte bei Bildern
  • Unklare oder unvollständige HTML-Struktur (z. B. Überschriftenreihenfolge)
  • Kontraste unterhalb der Mindestanforderung
  • Keine Sprunglinks zum Hauptinhalt
  • Linktexte nicht selbsterklärend („Mehr erfahren“)
  • Fehlende alternative Navigationswege (z. B. Suche, Sitemap)
  • Formulare mit Placeholder statt Labels
  • Fokus bei Tastaturbedienung nicht sichtbar
  • Fehlende Sprachkennzeichnung bei Fremdwörtern
  • Keine Unterstützung für assistive Technologien (z. B. ARIA-Rollen)

Maßnahmenplan:

Die derzeitige Website basiert auf einer veralteten technischen Struktur, deren Anpassung mit erheblichen Risiken für die Systemstabilität verbunden wäre. Darüber hinaus wären die im bestehenden System realisierbaren Maßnahmen funktional stark eingeschränkt und würden nur geringfügige Verbesserungen ermöglichen. Nach eingehender Prüfung wurde daher entschieden, auf Optimierungsmaßnahmen zu verzichten und stattdessen einen vollständigen Relaunch vorzubereiten.

Die umfangreiche Neuentwicklung mit anschließendem Relaunch der Website ist für das erste Halbjahr 2026 geplant.

Bis zur Veröffentlichung des neuen Webauftritts bleibt die bestehende Website mit den bekannten Einschränkungen online. Bis dahin wird im Rahmen der redaktionellen Pflege und technischer Wartung geprüft, inwieweit kleinere Verbesserungen ohne größeren technischen Aufwand und ohne Risiko für die Systemintegrität oder Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit möglich sind – und sofern zutreffend, schrittweise realisiert.

Eine Aktualisierung dieser Barrierefreiheitserklärung erfolgt mit Bereitstellung der neuen Website.


Prüfverfahren & Methodik

Die Überprüfung erfolgte nach folgendem Verfahren:

  1. Manuelle Tests
    • Tastaturbedienung
    • Screenreader (VoiceOver, NVDA, JAWS)
    • Fokusführung und visuelle Orientierung
  2. Automatisierte Tools
    • Axe
    • Lighthouse
    • WAVE
  3. Konzeptionelle Analyse
    • Struktur, Navigation, semantische Markup-Logik
    • Assistive Technology-Kompatibilität
  4. Redaktionelle Prüfung
    • Sprache, Alternativtexte, ARIA-Attribute, Verständlichkeit

Zielsetzung: AA+ als Standard

Ziel ist es, die gesetzlichen Anforderungen der WCAG 2.1 Stufe AA zuverlässig zu erfüllen und darüber hinaus Elemente aus dem erweiterten Bereich digitaler Barrierefreiheit (teils WCAG 2.1 AAA) umzusetzen – sofern dies im Projektkontext angemessen und technisch umsetzbar ist.

Die Umsetzung erfolgt im Rahmen von Re-Audits, modulbezogener Aktualisierungen und projektbezogenen Pflegeprozessen. Alle relevanten Maßnahmen, Fristen und Zuständigkeiten werden transparent dokumentiert.


Barrieren melden

Sollten Zugänglichkeitsprobleme festgestellt werden, die hier nicht aufgeführt sind, oder Hinweise zur Verbesserung bestehen, wird um eine Mitteilung gebeten.

Um Rückmeldungen gezielt bearbeiten zu können, ist es hilfreich, die betroffene Seite oder Funktion zu benennen.


Kontakt:


Hinweis zum Schlichtungsverfahren (§ 16 BGG)

Sollte nach der Kontaktaufnahme keine zufriedenstellende Lösung erreicht werden, kann ein Schlichtungsverfahren gemäß § 16 des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) eingeleitet werden. Die Schlichtungsstelle BGG vermittelt bei Konflikten zum Thema digitale Barrierefreiheit zwischen betroffenen Personen und der verantwortlichen Stelle des Webangebots.


Kontakt zur Schlichtungsstelle BGG:


Rechtlicher Hinweis zur Barrierefreiheitserklärung

Diese Erklärung zur digitalen Barrierefreiheit basiert auf einer Vorlage der ALEKS & SHANTU GmbH, die auch das Barrierefreiheits-Audit dieser Website durchgeführt hat.