Projektübersicht

Überblick: Was wir wo tun

Die Mitarbeiter*innen von Violence Prevention Network arbeiten in verschiedenen Projekten in den Bereichen Prävention, Intervention und Deradikalisierung/Ausstiegsbegleitung. Die Zielsetzungen der einzelnen Projekte richten sich nach dem jeweiligen Bedarf in der Region. Sie unterscheiden sich in inhaltlicher Ausrichtung, regionaler Abdeckung und Dauer. Verschaffen Sie sich einen Überblick, welche Projekte wir derzeitig durchführen:

A³ | Alles auf Anfang

Unterstützungsangebote zur Reintegration nach der Haft

Ziel des Projekts ist die Vermeidung einer erneuten Radikalisierung nach der Haft von Klient*innen, die sich während ihrer Haftzeit in einem Beratungsprozess befanden. Violence Prevention Network kombiniert in diesem Projekt seine Expertise in direkter Distanzierungs- und Deradikalisierungsarbeit mit den langjährigen Erfahrungen im Bereich einer individuellen Stabilisierungs- und Reintegrationsstrategie. weiterlesen…

ACT!

Radikalisierungsprävention im Theater

ACT! ist eine Kooperation zwischen Violence Prevention Network als Verbund von Expert*innen in der Extremismusprävention und Deradikalisierungsarbeit und Zoukak Theatre Company im Libanon mit dem Ziel der Stärkung des zivilgesellschaftlichen Partners, der Weiterbildung im Bereich der Anti-Gewalt-Arbeit sowie der Extremismusprävention. weiterlesen…

Beratung für Eltern in der Auseinandersetzung mit Islamismus

Eltern, Angehörige, Freunde und Lehrende sind oft die ersten, denen die Radikalisierung eines jungen Menschen auffällt und gleichzeitig die letzten, zu denen dieser trotz zunehmender Isolierung Kontakt hält. Um sie in einer solch schwierigen Situation bestmöglich zu unterstützen und so gemeinsam der Radikalisierung des nahestehenden Menschen entgegenwirken zu können, steht für sie ein professionelles Beratungsangebot bereit. weiterlesen…

Beratung im Themenfeld Geflüchtete

Immer häufiger werden Geflüchtete zur Zielgruppe von Anwerbeversuchen aus dem salafistischen Milieu. Jede Person, die ehrenamtlich oder hauptberuflich mit Geflüchteten arbeitet – in den Unterkünften, in der Aus- und Fortbildung, im Rahmen von Patenschaften – ist dem dauerhaften Risiko ausgesetzt, potenzielle Rekrutierungsversuche und Radikalisierungstendenzen nicht rechtzeitig erkennen und unterbinden zu können. weiterlesen…

Beratungsstelle Baden-Württemberg

Im Rahmen der Beratungsstelle Baden-Württemberg werden Workshop-Reihen der themenbezogenen Bildungsarbeit für junge, radikalisierungsanfällige Straftäter*innen im baden-württembergischen Strafvollzug angeboten. Das Projekt nimmt vor allem die Hintergründe und Bedürfnisse junger Inhaftierter mit Migrationsgeschichte in den Fokus. weiterlesen…

Beratungsstelle Bayern

Das Ziel der Beratungsstelle Bayern ist die Radikalisierungsvermeidung bzw. Deradikalisierung junger Menschen. Aufgabe ist es, gefährdete junge Menschen im Umfeld des extremistischen Salafismus schnell vor Ort anzusprechen und Ausstiegsprozesse aus einem bereits stattgefundenen Radikalisierungsprozess zu initiieren. weiterlesen…

Beratungsstelle Berlin - PREVENT

Seit Jahren wächst die Attraktivität islamistischer Organisationen und Milieus. Die Gefährdungslage durch den islamistischen Terrorismus ist laut Verfassungsschutzbericht unverändert hoch. Mit der großen Gruppe von Sympathisant*innen (gewaltbereiter) islamistischer Gruppierungen bleibt auch die Notwendigkeit der pädagogischen Arbeit mit jungen Menschen bestehen, die extremistische Tendenzen aufweisen und/oder vorurteilsmotivierte Straftaten begehen. Die Beratungsstelle Berlin bietet umfassende Maßnahmen der spezifischen Prävention, der Intervention und der Deradikalisierung im Bereich des religiös begründeten Extremismus an. weiterlesen…

Beratungsstelle Hessen

Die Beratungsstelle Hessen von Violence Prevention Network wendet sich an Jugendliche, Eltern und Fachpersonal mit Fragen im Themenfeld Extremismus. Sie bietet Maßnahmen der Prävention, Qualifizierung und Deradikalisierung als Antwort auf die allgemeine Hilflosigkeit im Umgang mit religiös begründetem Extremismus an. Die Beratungsstelle fördert die Stärkung der Toleranz von unterschiedlichen Weltsichten sowie die Früherkennung, Vermeidung und Umkehr von Radikalisierungsprozessen. Die Intervention bei beginnenden Radikalisierungsprozessen und die zielgerichtete Deradikalisierungsarbeit setzen dort an, wo Menschen einen Ausweg aus extremistischen Ideologien suchen. weiterlesen…

Beratungsstelle Sachsen

Die Beratungsstelle Sachsen von Violence Prevention Network wendet sich an Menschen mit Fragen im Themenfeld des religiös begründeten Extremismus. Sie bietet Maßnahmen der Prävention, Intervention und Deradikalisierung für Betroffene im Umgang mit religiös begründetem Extremismus an. Die Beratungsstelle fördert die Stärkung der Toleranz unterschiedlicher Weltsichten sowie die Früherkennung, Vermeidung und Umkehr von Radikalisierungsprozessen. Die Intervention bei beginnenden Radikalisierungsprozessen und die zielgerichtete Deradikalisierungsarbeit setzen dort an, wo Menschen einen Ausweg aus extremistischen Ideologien suchen. weiterlesen…

Beratungsstelle Thüringen

Für interessierte Institutionen bietet die Beratungsstelle Thüringen Coachings und Fortbildungsveranstaltungen im Themenfeld Islam an. Primäres Ziel ist es, die Handlungskompetenz der Mitarbeiter*innen zu stärken. Zusätzlich geht es um das Erkennen islamophober Argumentationsweisen mit dem Ziel, sich Strategien zur Auflösung und/oder Entschlüsselung dieser anzueignen. weiterlesen…

CROSSROADS

Beratung • Vorbeugung • Deradikalisierung

CROSSROADS ist ein Beratungs- und Interventionsprojekt von Violence Prevention Network zur Radikalisierungsvermeidung bzw. Deradikalisierung junger Menschen in Berlin. Ziel ist es, junge Menschen, die gefährdet sind, sich zu radikalisieren oder bereits einen Radikalisierungsprozess durchlaufen haben, vor Ort anzusprechen und Ausstiegsprozesse zu initiieren. weiterlesen…

Deradikalisierung im Strafvollzug

Angesichts der steigenden Zahlen (hoch-)radikalisierter Straftäter*innen sowie im Vollzugsverlauf drohender Radikalisierungsprozesse erfolgt im deutschen Strafvollzug der Ausbau von Maßnahmen zur Radikalisierungsprävention und Deradikalisierung unter Einbezug der Bewährungshilfe. Ergänzend erhalten Multiplikator*innen aus Strafvollzug und Bewährungshilfe themenspezifische und bedarfsorientierte Fortbildungsangebote. Die Umsetzung erfolgt in Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalten, Dienststellen des Ambulanten Justizsozialdienstes und weiteren Anlaufstellen im gesamten Bundesgebiet. weiterlesen…

EMMA

EMMA ist ein Gemeinschaftsprojekt der Vereinigung für flämische Städte und Gemeinden (VVSG) und der Universität Gent in Belgien, Radar Advies in den Niederlanden und Violence Prevention Network in Deutschland. weiterlesen …

Gruppe X

Mit dem Projekt Gruppe X soll modellhaft erprobt werden, wie sich Aussteiger*innen aus islamistischen Szenen als Präventionsakteur*innen etablieren können. Violence Prevention Network möchte einer Gruppe von Aussteiger*innen die Möglichkeit geben, mit den bestehenden Teams zu arbeiten und diese durch ihre besonderen Kompetenzen und Fähigkeiten zu unterstützen. weiterlesen …

Islam-ist

Radikalisierungsprävention Online

Die Website www.islam-ist.de ist ein Informationsportal rund um das Thema Islam, finanziert durch die Landeskommission Berlin gegen Gewalt und das Hessische Ministerium des Innern und für Sport im Rahmen des Landesprogramms “Hessen aktiv für Demokratie und gegen Extremismus”. Die als FAQ-Plattform konzipierte Website beschäftigt sich mit Grundsatzfragen zum aktuellen Lebensalltag von muslimischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. weiterlesen…

KN:IX

Kompetenznetzwerk „Islamistischer Extremismus“

Hinter dem Kompetenznetzwerk „Islamistischer Extremismus“ stehen die Organisationen Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus e.V., ufuq.de und Violence Prevention Network e.V. Unsere Aufgabe ist es, aktuelle Entwicklungen und Handlungsbedarfe im Phänomenbereich „Islamistischer Extremismus“ zu erfassen und die Weiterentwicklung und den Transfer von innovativen Angeboten zu fördern. Ziel ist es, mit den Angeboten des KN:IX zu einer Verstetigung und bundesweiten Verankerung von präventiven Ansätzen in Regelstrukturen beizutragen. weiterlesen…

PkBM

Politisch-kulturelle Bildung – Museen als Instrument der Extremismusprävention und Deradikalisierung

PkBM ist eine Kooperation zwischen dem Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Violence Prevention Network. Der Fokus des gemeinsamen Projekts liegt auf der Vermittlung politisch-kultureller Bildung im Schulkontext mit Hilfe von Museen als Instrument der Extremismusprävention und Deradikalisierung. weiterlesen…

PrEval – Evaluationsdesigns für Präventionsmaßnahmen

Multimethodische Ansätze zur Wirkungsermittlung und Qualitätssicherung in der Extremismusprävention sowie an den Schnittstellen zur Gewaltprävention und politischen Bildung

Das Verbundforschungsprojekt wird von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) koordiniert, gemeinsam mit weiteren Partner*innen umgesetzt und dialogisch an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Fachpraxis, Politik, Verwaltung und Sicherheitsbehörden durchgeführt. weiterlesen…

proRespekt

Gewaltfreie Schulen demokratisch gestalten

Das Projekt wird umgesetzt von der Fachstelle proRespekt im Trägerverbund aus Deutscher Kinder- und Jugendstiftung, Gangway – Straßensozialarbeit in Berlin e. V. und Violence Prevention Network e. V. und gefördert durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin. weiterlesen…

REE! - Kurswechsel für Rechtsextremist*innen

Laut Bundesamt für Verfassungsschutz gibt es im Rechtsextremismus seit geraumer Zeit neue Dynamiken und eine beunruhigende Netzwerkbildung von verschiedenen Gruppen. Auch die Zahl der polizeibekannten, als besonders gefährlich geltenden Rechtsextremist*innen hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Seit 2016 hat sich die Zahl der rechten Gefährder*innen verdoppelt – auch und gerade in Berlin. weiterlesen…

Way Out

Integrated Exit Programme for Prison and Probation

Politisch und religiös begründete Radikalisierung stellt die Europäische Union und deren Institutionen vor immer größere Herausforderungen. Vermeintlich radikalisierte Menschen, die in die Kriegsgebiete des Dschihad ausgereist sind und nun in ihre europäischen Heimatländer zurückkehren, stellen völlig neue Anforderungen insbesondere an das Gefängnis- und Bewährungswesen. Um diesen gerecht zu werden, ist der Austausch von Expertise relevanter Akteure im Bereich der Ausstiegs- und Deradikalisierungsprogramme verschiedener EU Mitgliedstaaten zwingend notwendig. weiterlesen…

Zugangswege erweitern

Seit Beginn des Jahres 2019 – mit der Zerschlagung des sog. Islamischen Staates – ist das mediale Interesse am Themenkomplex „Islamistischer Extremismus“ kontinuierlich zurückgegangen. Die fehlende Aufmerksamkeit hat unter anderem zur Folge, dass das Fallaufkommen seitdem gesunken ist, weil Eltern, Lehrkräfte und Jugendämter nicht mehr den sofortigen Handlungsbedarf sehen. Zwar ist ein Absinken der Zahl an islamistischen Gefährder*innen zu verzeichnen, gleichzeitig steigt jedoch weiterhin das islamistische Personenpotential, aus dem letztlich Gefährder*innen erwachsen. weiterlesen …