NetzXtreme

Ein Online-Angebot für Eltern zur Früherkennung islamistischer Online-Radikalisierung von Jugendlichen

Digitale Räume bieten Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten – gleichzeitig können sie auch zum Ort werden, an dem extremistische Inhalte verbreitet und junge Menschen gezielt angesprochen werden. Das Projekt NetzXtreme unterstützt Eltern dabei, solche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und sicher einordnen zu können.

Ziel des Projekts ist es, Eltern umfassend zu stärken: Sie sollen mehr Sicherheit in ihrer erziehenden Rolle gewinnen, ein besseres Verständnis für Risiken im digitalen Raum entwickeln und ihre Medienkompetenz erweitern. Zugleich unterstützt das Angebot dabei, die Kommunikation mit den eigenen Kindern auszubauen und offener über Online-Erfahrungen und die Sorgen der Eltern ins Gespräch zu kommen. Erreicht werden soll dies durch konkrete, alltagsnahe Hinweise, die Eltern dabei helfen, Social Media-Inhalte einzuordnen, problematische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.

Um die Zielgruppe Eltern bestmöglich zu erreichen, entwickelt das Projekt zwei aufeinander abgestimmte Produkte: Ein E-Learning-Kurs vermittelt in kompakten Einheiten von maximal fünf Minuten interaktiv und alltagsnah zentrale Inhalte, z. B. anhand von typischen Warnsignalen, anschaulichen Fallbeispielen sowie konkreten Handlungsempfehlungen, die Eltern direkt im Alltag ausprobieren können. Eine begleitende Handreichung fasst die wichtigsten Aspekte in Einfacher Sprache zusammen. Sie kann unabhängig vom E-Learning genutzt werden und verweist gezielt auf die Inhalte der Online-Lernplattform.

Die Materialien befinden sich derzeit in der Erstellung. Die Veröffentlichung ist für Ende des 3. Quartals 2026 geplant.

Kontakt

Violence Prevention Network gGmbH
Projekt NetzXtreme
Alt-Reinickendorf 25
13407 Berlin

Das Sondervorhaben NetzXtreme wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!".