Vergabe im Projekt Gaming und Rechtsextremismus

E-Learning-Plattform mit Bildungsmodulen - Softwarelösungen und Contentproduktion

Das Projekt Gaming und Rechtsextremismus entwickelt eine E-Learning-Plattform für Multiplikator*innen der politischen Bildung. Die modulbasierte und erweiterbare E-Learning-Plattform informiert die pädagogische Praxis über aktuelle Entwicklungen zu Rechtsextremismus in der Gaming-Szene. Es entsteht ein digitales Informations- und Weiterbildungsangebot, das rund um die Uhr verfügbar ist und praktische Ansätze für die pädagogische Bildungsarbeit enthält.

Bei Interesse sind Sie eingeladen, ein Angebot abzugeben. Wir freuen uns über Ihre Einreichungen.

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Vergabe Softwarelösung

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Vergabe Contentproduktion

Häufig gestellte Fragen zu „Vergabe Software“

  • Für welchen Zeitraum ist das Projekt aktuell ausgelegt?
    Das Projekt ist bis zum 31.03.2023 bewilligt. Eine Verlängerung wird angestrebt, kann derzeit jedoch noch nicht in Aussicht gestellt werden. 
  • Welche Sprachen sollen bei der Benutzung verfügbar sein?
    Die Bedienung der Software durch Nutzer*innen soll zunächst auf Deutsch erfolgen. Soweit produkt- und budgetbezogen möglich, ist eine Erweiterung um andere Sprachen potenziell wünschenswert.  
  • Mit welchen Nutzer*innenzahlen rechnen Sie und wäre es möglich, basierend auf diesen mit Nutzer*innenlizenzmodellen zu arbeiten?
    Die Nutzer*innenzahl ist schwer zu kalkulieren, da es eine hohe Grundgesamtheit an potenziellen Nutzer*innen gibt. Es ist dennoch vorstellbar, mit Nutzer*innenlizenzmodellen zu arbeiten. Hierfür reichen Sie bitte Paketpreise in passenden Abstufungen bis 2000 Nutzer*innen (z. B. 50-199, 200-499, 500-999, 1.000-2.000) sowie ein unlimitiertes Angebot ein.  
  • Wie viele Personen sollen voraussichtlich zur Arbeit als Redakteur*innen, Content-Manager*innen oder zur sonstigen Betreuung/Bearbeitung von Modulen geschult werden?
    Nach aktuellem Stand sollen hierfür ca. drei Personen geschult werden. 
  • Sind Software as a Service Modelle, bei denen keine umfassende individuelle Neu-Programmierung zusätzlicher Elemente möglich ist, für das Projekt eine Option?
    So ein Modell ist möglich, insofern Elemente wie Multiple-Choice-Fragen oder anklickbare Elemente zum Öffnen eines Erklärfensters vorhanden sind und einzelne einfache Lernpfadabzweigungen möglich sind, sodass z. B. abhängig von der Antwort auf eine Multiple- oder Single-Choice Frage unterschiedliche Folgefolien gezeigt werden (vgl. hierzu auch den Punkt “Setup” und die Anforderungen unter “Benutzer*innenrollen und Funktionen” im Vergabe-Dokument). 
  • Ist auch die Entwicklung von Inhalten oder die Beratung hierbei gefordert?
    Ja, mehr dazu erfahren Sie im nächsten Absatz.

Häufig gestellte Fragen zu „Vergabe Content“

  • Wie inhaltlich tief ist das von Violence Prevention Network gelieferte Konzept und Material? Stehen bspw. Interviewpartner*innen und Fragen fest?
    Das von Violence Prevention Network entwickelte Konzept besteht aus einer Übersicht über die Abläufe der drei Module mit allen geplanten Frames und deren Inhalten, Textentwürfen sowie den jeweiligen methodischen Verfahren und Lernpfaden. Die Suche passender Interviewpartner*innen sowie die Entwicklung der jeweiligen Interviewfragen und Inhalte werden ebenso durch Violence Prevention Network geleistet. Aufgabe des*der Auftragnehmer*in ist ein Lektorat mit Fokus auf Spezifika des E-Learnings sowie eine didaktische Beratung zur Nutzung kreativer digitaler Möglichkeiten (vgl. hierzu auch die Punkte im Vergabe-Dokument). 
  • Wie viel Kreativität wird von den Auftragnehmer*innen bei Visualisierungen und interaktiven Elementen verlangt? In welchem Umfang sollen Schaubilder etc. durch den*die Vergabepartner*in eigenständig entwickelt werden?
    Violence Prevention Network liefert die Inhalte zur Erstellung von Schaubildern und ähnlichen Visualisierungen (5-10 pro Modul) sowie Vorschläge zur Darstellung. In Absprache mit Violence Prevention Network soll der*die Auftragnehmer*in die Entwürfe beurteilen und ggf. kreative Alternativen zur ansprechenderen Darstellung anbieten sowie Skizzen von Schaubildern oder passende interaktive Elemente visuell aufbereiten. Ein Großteil der interaktiven Elemente (15-20 pro Modul) sind jedoch Multiple/Single Choice Fragen, bei denen eine didaktische Beratung und ein Lektorat im Vordergrund stehen. 
  • Welche Lerndauer ist für die einzelnen Module angesetzt?
    Die Lerndauer der Module liegt nach aktuellen Plänen jeweils bei circa 50-60 Minuten. Insgesamt beträgt die Lerndauer voraussichtlich maximal 180 Minuten. 
  • Gibt es eine Budgetobergrenze, die nicht überschritten werden darf?
    Das gewählte Verfahren sieht die Nennung einer Budgetobergrenze nicht vor, da die eingehenden Angebote gemäß § 43 Abs. 1 UVgO hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit bewertet werden. Aus diesem Grund bitten wir Sie, im Angebot für alle Positionen die Einzelpreise auszuweisen und diese als Bruttobetrag (inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) sowie als Nettobetrag mit separater Mehrwertsteuer anzugeben.  
  • Wie verläuft die Bewertung der Angebote?
    Die Bewertung der Angebote wird durch Violence Prevention Network vorgenommen und erfolgt anhand folgender Kriterien: Wirtschaftlichkeit des Angebots und der einzelnen Leistungen, Umfang der Kompetenzen in Bezug auf die Spezifika der Didaktik und Methodik für digitale Lernformate sowie deren technische Umsetzbarkeit (insb. Zielgruppensensibilität und Differenzsensibilität), Umfang der Kompetenzen in Bezug auf die Filmproduktion (Spezialisierungen), Maßnahmen zur Sicherung der Qualität und Umsetzbarkeit (Zeit-/Maßnahmenplan, Personalressourcen und Kommunikationskonzept für den Austausch mit Violence Prevention Network). 
  • Was wird bei dem angeforderten „Kurzkonzept im Angebot erwartet?
    Im Kurzkonzept soll knapp vorgestellt werden, wie der*die Auftragnehmer*in die im Vergabe-Dokument aufgeführten Aufgaben bearbeiten wird, darunter fallen die Zusammenfassung der vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen sowie der Bearbeitungswege und -abläufe. 
  • Ist es richtig, dass die geplanten Realvideos ausschließlich aus Interviewaufzeichnungen, bei denen die Expert*innen zu sehen sind, und aus Typoanimationen und Text auf der Tonspur bestehen?
    Alle Videos sollen Zusammenfassungen von Expert*inneninterviews zu einzelnen Themenbereichen sein. Die Expert*innen sollen dabei durch die Einblendung des Namens und der Funktion zuordenbar sein. Optional (aber wünschenswert) sind kleine Übergänge zwischen Interviewsequenzen (z. B. eine kurze Kamerafahrt oder eine Untermalung mit Hintergrundmusik) an einzelnen Stellen. Zudem kann es je nach Inhalt zielführend sein, ein Zitat oder eine Zahl aus einer Studie kurz einzublenden. Eine Version mit Untertiteln wird gewünscht. Wenn möglich, sollten die Kosten für den Dreh und die Postproduktion getrennt aufgeführt werden. 
  • Inwiefern lässt sich die Anzahl der Szenen und Figuren im Animationsfilm bereits abschätzen? Gibt es bereits Entwürfe zu den Inhalten der Szenen und Locations? Gibt es Grafikvorlagen für Figuren und Elemente oder müssen diese neu entwickelt werden?
    Nach aktuellem Stand ist von einer Hauptfigur, 3 bis 6 Nebencharakteren und circa 5 Locations (z. B. Schulhof, Bildschirm mit Spieleplattform, Jugendzimmer) auszugehen. Hierfür müssen neue Grafikvorlagen erstellt werden. Der Handlungsablauf für den Animationsfilm ist noch im Entwicklungsprozess, daher lassen sich hierzu aktuell lediglich diese groben Angaben machen. 
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