Ideologisiertes und radikalisiertes Fühlen, Denken und Handeln hat eine wichtige innere Funktion und gibt – vermeintlich – Halt, Orientierung und (Selbst-)Sicherheit. Das bedeutet, dass Menschen, die sich ideologisierten Weltbildern zuwenden, damit immer auch etwas gegen ihre eigene Unsicherheit, Haltlosigkeit und Angst tun. Das Unterstützen der Abkehr von solchen Denk- und Handelsweisen muss von daher einhergehen mit dem Aufbau neuer und konstruktiver Denk- und Handlungsmuster. Dies geschieht in einem Prozess, der die eigene Verantwortungsübernahme stärkt sowie konstruktive Kompetenzen entwickelt und fördert.

Mit der Methode der Verantwortungspädagogik® gibt es ein erprobtes und bewährtes Mittel, das auf die besonderen Bedarfe von TeilnehmerInnen in Justizvollzug und Bewährungshilfe abgestimmt wurde.

Verantwortungspädagogik® beinhaltet:

  • das Erkennen und Verstehen der eigenen Gefühls- und Werte-Welt, deren „Entstehungsgeschichte“ und den sich daraus ergebenden Handlungen
  • die Übernahme von Verantwortung für eine sinnhafte und konstruktive Integration dieser Anteile, einhergehend mit einer Distanzierung von menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Denk- und Ausdrucksweisen
  • die Entwicklung einer individuellen Perspektive und die Stärkung von Empathiefähigkeit, Selbstreflexion, Selbstwert, Problembewusstsein und Handlungssicherheit in Krisensituationen

Basis für diese Arbeit ist eine tragfähige, stabile und langfristige Arbeitsbeziehung. Mit der Kombination von Gruppen- und Einzeltrainings, Workshops, Übergangsmanagement und Stabilisierungscoaching haben wir ein Angebot entwickelt, das diesem Anspruch gerecht wird.

 

Angebote für Menschen in Haft und Bewährungshilfe:

 

Angebote für Fachkräfte aus Justiz und Bewährungshilfe:

 

Violence Prevention Network wird mit seiner Deradikalisierungsarbeit im Strafvollzug als bundeszentraler Träger im Rahmen der Strukturförderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Kontakt

Deradikalisierung im Strafvollzug

Alt-Moabit 73
10555 Berlin

Tel.: 030 91 70 54 64

Phänomenbereich Rechtsextremismus
Projektleitung: Peter Anhalt
peter.anhalt[at]violence-prevention-network.de

Phänomenbereich religiös begründeter Extremismus
Projektleitung: Thomas Mücke
thomas.muecke[at]violence-prevention-network.de

Medienanfragen

MedienvertreterInnen wenden sich bitte an die zentrale Pressestelle:

Cornelia Lotthammer, Paul Merker

Tel.: 030 / 36 46 04 09
Email: presse[at]violence-prevention-network.de

Liebe MedienvertreterInnen, wir stehen gern für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir ohne Ausnahme keine Kontakte zu unseren KlientInnen und deren Angehörigen herstellen. 

Früher hätten wir uns kaputt geschlagen

Dimas hatte alle Voraussetzungen. Sein Leben hätte auch richtig schief gehen können.

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Story_Dimas

Vom Neonazi zum Co-Trainer

Story_ReneRené war einer der ersten Trainingsteilnehmer. Er hat den Absprung geschafft.

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