Eltern, Angehörige, Freunde und Lehrende sind oft die ersten, denen die Radikalisierung eines jungen Menschen auffällt und gleichzeitig die letzten, zu denen dieser trotz zunehmender Isolierung Kontakt hält. Um sie in einer solch schwierigen Situation bestmöglich zu unterstützen und so gemeinsam der Radikalisierung des nahestehenden Menschen entgegenwirken zu können, steht für sie ein professionelles Beratungsangebot bereit.

Das soziale Umfeld der Betroffenen bemerkt in aller Regel am schnellsten, wenn ihr Sohn, Schüler, Freund oder Vereinskamerad plötzlich seine religiöse Haltung oder gar seine gesamte Weltanschauung ändert, sich zunehmend von seinem bisherigen Umfeld, seiner Vergangenheit ab- und einem radikalen Spektrum zuwendet und sich vermehrt von Ideologien leiten lässt, die mit den Grundsätzen eines freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaats nicht in Einklang zu bringen sind.

Oft ziehen sich die Betroffenen stark aus ihrem bisherigen Umfeld zurück und lassen keinerlei „Einmischung“ mehr zu. Dies führt bei Freunden, besonders aber bei Eltern zu Verunsicherung: Sie befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen einer möglicherweise willkommenen Religiosität des Kindes und der gleichzeitigen Sorge, dass ihr Kind in „falsche Kreise“ geraten könnte und sie den Kontakt zu ihm verlieren könnten. Insbesondere nicht-muslimische Eltern, deren Kinder zum Islam konvertiert sind, stellen sich viele Fragen zum Islam als Religion.

Hier ist professionelle Beratung wichtig und notwendig. Es gilt, das Problem als solches zu erkennen und zu akzeptieren, drängende Fragen zu klären und schließlich Wege zu erarbeiten, wie dem Radikalisierungsprozess entgegengewirkt werden kann.

Kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Violence Prevention Network stehen für Sie bei allen Fragen rund um die Uhr zur Verfügung.

 

Die Flyer über die Arbeit unserer Beratungsstellen finden Sie hier:

 

 

 

 

Hier finden Sie das Angebot der Beratungsstelle Radikalisierung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Kontakt

BERATUNG für Eltern

Projektleitung: Thomas Mücke

Mobil: 01525 359 86 18

beratung[at]violence-prevention-network.de

 

Medienanfragen

MedienvertreterInnen wenden sich bitte an die zentrale Pressestelle:

Cornelia Lotthammer, Paul Merker

Tel.: 030 / 36 46 04 09
Email: presse[at]violence-prevention-network.de

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